Arwingstein

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Die Hauptstadt Bardens, Arwingstein, gleicht einer einzigen Festung. Sie ist auf einer riesigen Insel erbaut, die aus dem Fluss Golwe ragt.

Zugang

Der eigentliche Zugang zur Stadt besteht über eine gewaltige Brücke, die stetig ansteigend bis zu den Toren führt. Diese sind zwei Stockwerke hoch und von schwerbewaffneten Söldnern des Fürsten bewacht. Üblicherweise arbeiten die Söldner eher gemächlich, sodass lange Schlangen auf der Brücke die Regel darstellen. Üblicherweise wird eine Spur für Offizielle und Soldaten offengehalten, wer bereit ist ein hohes Schmiergeld zu zahlen, kann die Spur auch benutzen, ist aber stets der Willkür der Torwachen ausgeliefert.

Die Felsenstadt

Umgeben ist die Stadt von Dutzenden Schritt hohen Felsen, auf die noch einmal so hohe Mauern gebaut wurden. Der Fels selbst ist an Hunderten Stellen durchbohrt und zu großen Teilen sogar bewohnt. Dies sind die Quartiere der ärmsten der Armen, die in den kalten, feuchten Höhlen ein jämmerliches Dasein fristen müssen. Oft sind einfache Bretterverschläge an der Felswand zu sehen, dies sind die elendigsten Behausungen der Stadt, da diese oft abrutschen oder von Steinen zerstört werden und ihre Bewohner in die stinkenden Fluten der Golwe stürzen. Die Glücklicheren der Bewohner arbeiten für die zahlreichen Schmuggler in der Stadt und geben einen Teil ihrer Höhlenwohnung als Lager her. Anderen bleibt nichts anderes übrig als sich bei den Schmugglern und Dieben der Stadt zu verdingen.

Anlegestellen und Schmugglerhafen

Neben den Armenquartieren befinden sich zahlreiche Anlegestellen für Flößer und Flussschiffer, die Waren in und aus der Stadt bringen. Neben ehrbaren Händlern nutzen viele Schmuggler die Stadt als Umschlagspunkt, um Waren aus den Südlanden nach Norden zu bringen und umgekehrt. Die wichtigste Route geht von Brandal durch das Fürstentum Wolfrathen nach Arwingstein, von wo die Ware auf dem Fluss Golwe nach Isornfurt und von dort weiter nach Kaleschund Adar gebracht wird. Das Geschäft der Schmuggler ist die Haupteinnahmequelle von Fürst Verjesstin, der die Geschäfte zum Ärger seiner Nachbarn duldet und sogar fördert. Die Schmiergelder der Schmuggler gehen wie eine Direktsteuer an den Fürsten, dieser sorgt dafür, dass der Warenverkehr ungestört laufen kann.

Die Unterstadt

Die Unterstadt ist an der Stadtmauer entlang gebaut und nimmt den größten Teil der Stadt ein. In einem Gewirr aus engen Gassen und einigen Hauptstraßen ragen lediglich einige größere Gebäude hervor. Zentraler Punkt der Unterstadt ist der Hauptmarkt, auf dem täglich Waren aller Art verkauft werden. In zahlreichen Gasthäusern und Tavernen hat man die Möglichkeit exotische Waren direkt von Schwarzhändlern zu erwerben, sofern man gewillt ist den Preis zu bezahlen.

Fürstliche Kaserne

Fürst Umas Verjesstin unterhält selbst eine größere Söldnertruppe, die "Bardische Kompanie", die in der Fürstlichen Kaserne ausgebildet und untergebracht ist. Die Truppe ist die offizielle Haupteinnahmequelle des Fürstentums, die Söldner stehen Auftraggebern aus allen Ländern offen: Wer bereit ist den Preis zu zahlen erhält exzellente Kampfkraft und keine Fragen. Die Kaserne selbst ist ein einfaches Backsteingebäude am Marktplatz, das jedoch aufgrund seiner Größe

Die Oberstadt

Auf einem Hügel in der Mitte der Insel befindet sich die Oberstadt, wo die reichsten und wichtigsten Bürger von Arwingstein leben. Die Straßen sind breiter, die Häuser größer, die Gasthäuser teurer, der größte Unterschied ist aber dass sich hier Wachen darum kümmern, dass Reisende und Bürger nicht von Gesindel belästigt werden: Alle die nicht einem gewissen Verhaltens- und Kleidungsstandard einhalten, werden früher oder später aus der Oberstadt geworfen.

Burg des Fürsten

Am höchsten Punkt der Insel wurde ein hoher Turm errichtet, umringt von einer hohen Mauer. Dies ist zumindest der sichtbare Teil der fürstlichen Burg. Man erzählt sich, dass vier unterirdischen Geschosse in den Fels gehauen wurden und viele Geheimgänge die Burg mit den wichtigsten Orten der Stadt verbindet. Fürst Umas Verjesstin selbst residiert im Turm, Besucher haben den unterirdischen Teil der Burg bisher höchst selten zu Gesicht bekommen.

Tempel des Jedek

Das Treiben des Fürsten ist dem Kult des Jedek seit jeher ein Dorn im Auge. Deshalb wurde vor kurzem die erfahrene Priesterin Tilda von Parping nach Arwingstein geschickt, die als unbestechlich und unerbittlich gilt. Der Fürst und die Priesterin machen sich wo es geht das Leben schwer, offiziell kam es jedoch noch zu keinen Anklagen und Ermittlungen im direkten Umfeld des Fürsten. Trotz aller Behinderungen sind Tilda einige Schläge gegen Schmuggler und Räuber gelungen, es wird jedoch davon ausgegangen, dass die Aktivitäten der Schmuggler nun weniger offen durchgeführt werden. Der Tempel selbst wurde nach mehreren knapp vereitelten Attentaten zu einer fast uneinnehmbaren Festung ausgebaut, den Tilda nur selten verlässt.

Der Fluss

Das Wasser der Golwe ist ab Arwingstein für viele Tagesreisen flussabwärts vom Unrat der Städter derart verseucht, dass ein Schluck fast sicher zum Tod führt. Nichtsdestotrotz ist der Fluss ab Arwingstein schiffbar und somit zu jeder Zeit mit Schiffen und Flößen gut gefüllt.