Freie Akademie der Magischen Künste zu Kalesch: Unterschied zwischen den Versionen

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... steht über dem großen steinernen Bogentor zu lesen. Die Freie Akademie, wie sie oft kurz genannt wird, ist in einem der größten Gebäudekomplexe der Hauptstadt Kalesch untergebracht. Dominiert wird der Komplex von fünf zweihundert Schritt hohen Türmen, die im Zentrum des Geländes als Pentagramm angeordnet sind. Die Türme sind allesamt magischer Natur und gehorchen nicht den Naturgesetzen. Nur so lässt sich die unglaubliche Detailvielfalt ihrer Architektur erklären: Unzählige Erker, Fenster, Verzierungen und Wasserspeier schmücken die Türme; an manchen Stellen wurde Glas, Elfenbein oder gar Edelmetall zum Bau verwendet.
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... steht über dem großen steinernen Bogentor zu lesen. Die Freie Akademie, wie sie oft kurz genannt wird, ist in einem der größten Gebäudekomplexe der Hauptstadt [[Kalesch]] untergebracht. Dominiert wird der Komplex von fünf zweihundert Schritt hohen Türmen, die im Zentrum des Geländes als Pentagramm angeordnet sind. Die Türme sind allesamt magischer Natur und gehorchen nicht den Naturgesetzen. Nur so lässt sich die unglaubliche Detailvielfalt ihrer Architektur erklären: Unzählige Erker, Fenster, Verzierungen und Wasserspeier schmücken die Türme; an manchen Stellen wurde Glas, Elfenbein oder gar Edelmetall zum Bau verwendet.
  
 
Jeder der Türme ist einer Magierichtung gewidmet, wobei die Richtung den Baustil des Turmes prägt. Jeder Turm repräsentiert und beherbergt also eine Fakultät der Akademie. Ein Turm der [[Todesmagie]] jedoch fehlt, da diese an der Akademie nicht gelehrt wird. In den weit verzweigten Kellergewölben, wo oft die gefährlichsten magischen Experimente durchgeführt werden, setzen sich mächtige Magier aber auch mit dieser Richtung der Magie auseinander, um gegen eine Bedrohung durch Todesmagier gewappnet zu sein. In jedem der Türme befinden sich eine große Bibliothek und zahlreiche Labors, die auf die jeweilige Magierichtung zugeschnitten wurden.
 
Jeder der Türme ist einer Magierichtung gewidmet, wobei die Richtung den Baustil des Turmes prägt. Jeder Turm repräsentiert und beherbergt also eine Fakultät der Akademie. Ein Turm der [[Todesmagie]] jedoch fehlt, da diese an der Akademie nicht gelehrt wird. In den weit verzweigten Kellergewölben, wo oft die gefährlichsten magischen Experimente durchgeführt werden, setzen sich mächtige Magier aber auch mit dieser Richtung der Magie auseinander, um gegen eine Bedrohung durch Todesmagier gewappnet zu sein. In jedem der Türme befinden sich eine große Bibliothek und zahlreiche Labors, die auf die jeweilige Magierichtung zugeschnitten wurden.

Aktuelle Version vom 6. Januar 2020, 15:10 Uhr

... steht über dem großen steinernen Bogentor zu lesen. Die Freie Akademie, wie sie oft kurz genannt wird, ist in einem der größten Gebäudekomplexe der Hauptstadt Kalesch untergebracht. Dominiert wird der Komplex von fünf zweihundert Schritt hohen Türmen, die im Zentrum des Geländes als Pentagramm angeordnet sind. Die Türme sind allesamt magischer Natur und gehorchen nicht den Naturgesetzen. Nur so lässt sich die unglaubliche Detailvielfalt ihrer Architektur erklären: Unzählige Erker, Fenster, Verzierungen und Wasserspeier schmücken die Türme; an manchen Stellen wurde Glas, Elfenbein oder gar Edelmetall zum Bau verwendet.

Jeder der Türme ist einer Magierichtung gewidmet, wobei die Richtung den Baustil des Turmes prägt. Jeder Turm repräsentiert und beherbergt also eine Fakultät der Akademie. Ein Turm der Todesmagie jedoch fehlt, da diese an der Akademie nicht gelehrt wird. In den weit verzweigten Kellergewölben, wo oft die gefährlichsten magischen Experimente durchgeführt werden, setzen sich mächtige Magier aber auch mit dieser Richtung der Magie auseinander, um gegen eine Bedrohung durch Todesmagier gewappnet zu sein. In jedem der Türme befinden sich eine große Bibliothek und zahlreiche Labors, die auf die jeweilige Magierichtung zugeschnitten wurden.

Exakt in der Mitte des durch die Türme gebildeten Pentagramms befindet sich ein Kuppelbau von ca. 20 Schritt Höhe, der im Schatten der Türme geradezu winzig wirkt. Hier befinden sich die Räume des Erzkanzlers der Akademie, außerdem soll Erzählungen zufolge hier die magische Quelle entspringen, die die fünf Türme zusammenhält. Bestätigen kann dies keiner, da nur der Erzkanzler selbst Zutritt zu diesem Gebäude hat.

Ansonsten befinden sich auf dem Gelände der Akademie schöne, wenn auch gewöhnliche Steingebäude, in denen die Quartiere der Magier und Studenten, Vorlesungssäle und Labors untergebracht sind. Eine hohe Mauer grenzt die Akademie ein, die im Westteil der Altstadt in der Nähe des Tempelviertels liegt.

Ausbildung

Wie bereits erwähnt, werden in der Freien Akademie alle Magierichtungen außer der verbotenen Todesmagie gelehrt. Zum Studium zugelassen wird ein jeder, der magische Begabung vorweisen kann. Jeder Student muss jährlich eine Gebühr von 50 Goldmünzen zahlen. Kann er dies nicht erfüllen, ist er verpflichtet, diesen Betrag durch Hilfstätigkeiten in der Akademie abzuarbeiten. Besonderen Talenten mit Zahlungsschwierigkeiten wird die Gebühr in der Regel durch einen Mäzen gestiftet. Die freizügige Aufnahmepolitik hat der Freien Akademie in Magierkreisen den Ruf einer "Akademie für Dumme" eingebracht, da viele andere Akademien ein strenges Auswahlverfahren durchführen. Nichtsdestotrotz hat die Akademie schon zahlreiche exzellente Magier hervorgebracht, von denen nicht wenige zuvor an anderen Akademien als "zu schlecht" abgelehnt worden waren.

Die Tatsache, dass jeder Magiebegabte zum Studium zugelassen wird, führt auch dazu, dass die Freie Akademie die größte Magierakademie Ganthors ist. Stets sind etwa 500 Studenten eingeschrieben, die von ca. 50 Lehrmeistern betreuet werden; weitere 50 Professoren-Stellen sind der Forschung gewidmet.

Die Ausbildung dauert zwischen fünf und acht Jahren, abhängig von den Leistungen des Studenten. Im Curriculum vorgesehen ist das Studium von vier Magierichtungen, darunter in jedem Fall die neutrale Magie, sowie von Magietheorie, Kreaturenkunde und Sternkunde. Der Student muss nach dem ersten Jahr seine Spezialrichtung wählen, die er fortan verstärkt studieren wird. Nach dem dritten Jahr können außerdem bis zu zwei Magierichtungen abgewählt werden, falls eine verstärkte Spezialisierung gewünscht ist. Zusätzlich zu diesen Gebieten muss der Student drei zusätzliche, teils nichtmagische Fächer belegen, z. B. Alchemie (auch in ihren Untergattungen), Botanologie, Enginologie, Runenkunde, Religionskunde, Recht, Geschichte, etc.

Unterrichtet werden die Studenten eines Jahrgang immer zusammen von einem Lehrmeister. Am Ende des Jahres hat jeder Student eine Prüfung in jedem Gebiet abzulegen. Ist der Lehrmeister nicht mit der Leistung zufrieden, so muss der Student die Prüfung ein Jahr später wiederholen, zusammen mit den neuen Prüfungen. Überschreitet das Studium die Dauer von acht Jahren, ist der Student gescheitert und wird aus der Akademie verstoßen.

Hierarchie

Geleitet wird die Freie Akademie von einem Erzkanzler, der die volle Kontrolle über die Akademie hat. Ein Rat der fünf Dekane der Fakultäten wählt den Erzkanzler für 20 Jahre, kann ihn jedoch jederzeit wieder absetzen. Die Dekane und der Erzkanzler sind üblicherweise die mächtigsten Magier der Akademie und widmen sich meist ganz ihrer Forschung. Die Dekane der fünf Fakultäten werden von den jeweiligen Mitgliedern der Fakultäten gewählt. Alle Magier und Studenten sind je nach ihrer Spezialisierung den Fakultäten zugeordnet. Eine Fakultätsversammlung aus Studenten und Magiern wählt den Dekan für zwei Jahre. Einfache Angestellte wie Diener haben generell keine Entscheidungsrechte.

Absolventen

Ein Absolvent der Akademie darf den Titel "Freier Magus" führen. Dieser Titel ist hoch angesehen, und sein Träger darf auf der offiziellen Anrede "Magus" bestehen. Absolventen der Freien Akademie stehen nach ihrer Ausbildung unzählige Möglichkeiten offen: Guten Absolventen wird es oft gestattet, an der Akademie weiterzuforschen, andere betreiben eigene Studien. Viele jedoch verdingen sich auch im Heer des Kaisers als Kampfmagier, andere begleiten Händler oder treten dem Hof von Adligen als Berater bei. Einige versuchen ihr Glück sogar als Abenteurer, sei es einfach aus Abenteuerlust oder dem Drang nach Wissen und Neuem. Viele Absolventen haben es zu großer Bekanntheit gebracht. Einige Beispiele: