Malenei: Unterschied zwischen den Versionen

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In dem weiten Gebiet zwischen den Ausläufern des [[Harratmassiv|Harratgebirges]] und dem vielschluchtigen Mündungsdelta des Zweistroms liegt die Malenei, eine hügelige, stark bewaldete Region, die zwar formal nur eine Baronie ist, aber doch als eigenständig mit zu den so genannten [[Fürstentümer]]n gezählt wird. Einzelne Lichtungen an günstig liegenden Punkten wurden mit der Zeit zu großen freien Flächen, in denen schließlich Städte entstanden.
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In dem weiten Gebiet zwischen den Ausläufern des [[Harratmassiv|Harratgebirges]] im Westen sowie der [[Gerrasschlucht]] und dem Mündungsdelta des [[Gerras]] im Osten liegt die Malenei, eine hügelige, stark bewaldete Region, die bis vor zweihundert Jahren noch zum Mittelreich gehörte. Nachdem der Kaiser dem Land militärisch nicht helfen konnte, sah sich der Herrscher des Landes nach neuen Verbündeten um und fand diese in den benachbarten Fürstentümern. Die Schwäche des Reiches nutzend folgte bald die Unabhängigkeit der Malenei.
  
[[Magie]]r, die die Abgeschiedenheit der Täler suchten, um ihren Studien nachzugehen, schlossen sich hier, einmalig auf [[Ganthor]], zu einer ganzen Stadt zusammen, in der alle Richtungen der Magie vertreten sind. Andere Städte haben sich auf Viehzucht spezialisiert und treiben ganze Herden auf die Viehmärkte des [[:Kategorie:Mittelreich|Mittelreiches]] oder bestellen fruchtbare Ackerböden.
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Die Malenei ist ein altes Land, schon vor dem Kaiserreich lebten hier Menschen:  Günstig liegende Lichtungen  wurden schon vor Jahrhunderten besiedelt und wuchsen mit der Zeit zu großen freien Flächen, auf denen schließlich Städte entstanden. [[Magie]]r, die die Abgeschiedenheit der Täler suchten, um ihren Studien nachzugehen, bauten hier, einmalig auf [[:Kategorie:Ganthor|Ganthor]], eine Siedlung auf, in der alle Richtungen der Magie vertreten sind. Andere Städte haben sich auf Viehzucht spezialisiert und treiben ganze Herden auf die Viehmärkte des [[:Kategorie:Mittelreich|Mittelreiches]] oder bestellen fruchtbare Ackerböden.
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Die Malenei besteht heute aus sechs einflußreichen Städten und einigen Dutzend zugehörigen Dörfern. Für die Größe des Fürstentums ist die Besiedlung dünn.
  
Daher ist die Baronie eigentlich nichts weiter als ein loser Zusammenschluss verschiedener Städte und einiger Dutzend Dörfer. Baron [[Iolaus von Parping]] wurde zwar einst von Kaiser Rethal II. im Beisein der anderen Fürsten zum Baron ernannt, jedoch neigt sich die Herrschaft dieses Barons ihrem Ende zu. Schon sein Vater verschwendete Gelder für prunkvolle Gärten und Lustschlösser, er selbst jedoch paart diesen Hochmut noch mit Größenwahn. Ein erst wenige Jahre zurückliegender Versuch, die anderen Fürsten zu stürzen und sich selbst zum Herrscher über die gesamten Fürstentümer zu erheben, konnte vereitelt werden, ohne jedoch die Absichten des Barons beweisen und ihn einer Bestrafung zuführen zu können.
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Das Haus Parping ist schon seit Generationen an der Macht, hat jedoch mit den traditionell starken Bürgermeistern der Städte zu kämpfen. Gegenwärtig neigt sich die Herrschaft des Fürsten [[Iolaus von Parping]] ihrem Ende zu. Schon sein Vater verschwendete Gelder für prunkvolle Gärten und Lustschlösser, Iolaus selbst jedoch paart diesen Hochmut noch mit Größenwahn. Ein erst wenige Jahre zurückliegender Versuch, die anderen Fürsten zu stürzen und sich selbst zum Herrscher über die gesamten [[Fürstentümer]] zu erheben, konnte vereitelt werden, ohne dass man jedoch die Absichten des Fürsten beweisen und ihn einer Bestrafung zuführen konnte.
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==Die Städte der Malenei==
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*[[Pretin]]
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*[[Mindelberg]]
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*[[Gessert]], die Stadt der Magier
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*[[Schleebruch]]
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*[[Hellingen]]
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*[[Parping]]
  
==[[Pretin]]==
 
 
==[[Mindelberg]]==
 
Bürgermeister (korrupt) Handel mit Urtah
 
- chaotische zustände
 
- geschmierte Wachen ermöglichen fast alles
 
- unterhalten Räuberbanden, die „Wegzoll“ einkassieren
 
- wollen seit Jahren sich des Barons entledigen um ähnlich wie Urtha als eigenes Fürstentum zu gelten
 
 
==Gessert, die Stadt der Magier==
 
Ein Erzmagier (C, T, H) herrscht in der Stadt  Chaos, dunkle Magie (Wachen, Experimente) Abkehr von den Göttern, Fürst will Gott im Kleinen werden
 
- 4 und 1 hassen sich
 
-  beste Studienvoraussetzungen
 
- Nachts seltsame Wesen unterwegs (Vampire, Dämonen, Geister…)
 
- gut für Spieler, Illusionisten… Magie überall erlaubt
 
 
==[[Schleebruch]]==
 
 
Schleebruch ist nicht der Name eines Dorfes oder einer Stadt, sondern vielmehr der einer ganzen Region. Mitten zwischen den Wäldern der Waldfeste Velena und dem Beginn der alten Befestigungsanlagen der großen Mauer liegen mehrere Täler, die durch breite Schneisen miteinander verbunden wurden und seither unter dem Namen Schleebruch zusammengefasst werden. Sämtliche Böden wurden mit Vieh- oder Landwirtschaft nutzbar gemacht und liefern erstaunlich reiche Erträge. Größere Dörfer oder gar Städte sucht man hier vergebens, wohingegen große Höfe und kleinere Bauernsiedlungen sehr zahlreich vertreten sind.
 
 
===Großgrundbesitzer===
 
Infolge von wechselhaften ertragreichen und weniger ertragreichen Jahren schlossen sich mehrere Bauern und Viehzüchter zusammen und gründeten einen vertraglich festgehaltenen Bauernverbund und legten damit den Grundstein für das was wir heute die Großgrundbesitzer von Schleebruch nennen. Es sind alt eingesessene mächtige Bauern, die es in Sachen Macht und Einfluss mit manchen Fürsten leicht aufnehmen können. Insgesamt gibt es ca. 50 dieser Gutsherren, der jeder über bis zu 1000 Kleinbauern vertraglich an sich bindet. <br>
 
 
===Kleinbauern===
 
Zwischen den Kleinbauern gibt es zwei verschieden Arten, unabhängig von der Art ihrer Erzeugnisse:
 
 
*solche, die einem Großgrundbesitzer vertraglich untergeben sind und
 
*solche, die noch als „freie Bauern“ ihr Land bestellen. <br>
 
 
Die Zweiter Variante ist verschwindend klein. <br>
 
 
Ein typischer Kleinbauer hat einen Hof, mehrere Wirtschaftsgebäude und eine kleine Schar von Arbeitern, die den Hof am Laufen halten. Meist sind die einzelnen Höfe in dieser Region auf einen Ertrag spezialisiert, lediglich entlegene Hofe oder die der „freien Bauern“ versorgen sich noch autark. Eine kleine Auswahl an Erträgen macht die Vielfalt der Region und auch die Macht der Großgrundbesitzer deutlich:
 
*Getreide
 
*Obst
 
*Gemüse
 
*Kleinvieh
 
*Schaffarme
 
*Ziegen, Rinderzucht
 
*Pferdezucht
 
*Echsenaufzucht
 
*Brauereihof
 
 
====bewaffnete Bauern====
 
Für einen Mittelländischen Bauern im Herzen Cors ist das Bild völlig unverständlich: Nahezu jeder Kleinbauer hat seine eigene gehärtete Lederrüstung, meist ein Schild und einen schweren Speer, oder aber sogar eine leichte Kriegsaxt bzw. ein Schwert in seinem Besitz. <br>
 
Er darf von einem Gutsherren für eine bestimmte Zeit von seinem Hof entlassen werden und muss bestimmte militärische Dienste ableisten. Der Gutsherr trägt dabei wahrend dessen für den Erhalt von Haus und Hof Sorge und lässt in der Regel den Hof von anderen Bauern und Zeitarbeitern bewirtschaften.
 
Die militärischen Dienste beziehen sich meist auf Instandhaltungstrupps der alten Wachtürme an der Nordseite der Mauer, Patrouillen durch die Grenzwälder und gelegentliche Präsenz an den Handelsstraßen nach [[Mindelberg]] und [[Hellingen]].
 
Kommt ein Bauer dabei zu schaden, oder stirbt sogar wird die Familie des Bauern für den Verlust entschädigt. Bei reicheren Bauern ist es mittlerweile üblich, dass an seiner Statt bezahlte Söldner den Dienst ableisten.
 
 
===Handel===
 
 
====Ackerbau und Viehzucht====
 
Die gesamte Region erwirtschaftet dank der Großgrundbesitzer hohe Überschüsse, die sehr kostengünstig für anderen Fürstentümer und andere Städte in der Baronie zu kaufen sind. Neben den meist bis oben hin gefüllten Getreidesilos, die üblicherweise Karrenweise und nicht Säckeweise, verkauft werden. Ist vor allem die Viehzucht von herausragender Bedeutung. Kaum ein Bauer außerhalb von Schleebruch kann es sich leisten seine Tiere mit bestem Getreide zu füttern. Auf diese Weise entstand in Schleebruch eine regelrechte Mast mit allerlei Huftier angefangen beim Schwein bis hin zum Schleebrucher Ochsen. <br>
 
Das Übermaß an Fleisch wird auch als Grund für die von Menschen als etwas ungewöhnlich anmutenden Reittiere der Verwalter, Wachen, Vorsteher und Grundbesitzer selbst angesehen: [[Reitechsen|Echsen]]. <br>
 
Ob als flinkes Botentier, oder riesengroße Lastechse, die Reptilien werden von den Großbauern als arbeitswillige gutmütige Tiere eingesetzt. Nicht auch zuletzt ist der Einsatz von den feischfressenden Tieren als Statussymbol zu verstehen, da es sich kaum ein Kleinbauer leisten kann eine Echse zu halten, die in der Woche mehr Fleisch frisst, als sein gesamter Hof mit allen Leibeigenen und Bauern im Monat zusammen.
 
 
==Hellingen==
 
ähnlich wie Pars (in den Südlanden), Gift, Krankheiten, Alchemie, Durchgangsstation für Räuber, Südlander…
 
- Kräuterhandel
 
- werden von Sigwart reg. kontrolliert (Befürchtung wegen Südländer)
 
- „dunkle Druiden“ N-T-H, haben hier ihre Haine
 
- Hängebrücken über den Fluss (dort die Haine)
 
  
 
[[Kategorie:Ganthor]]
 
[[Kategorie:Ganthor]]
 
[[Kategorie:Mittelreich]]
 
[[Kategorie:Mittelreich]]

Aktuelle Version vom 8. Januar 2021, 09:38 Uhr

In dem weiten Gebiet zwischen den Ausläufern des Harratgebirges im Westen sowie der Gerrasschlucht und dem Mündungsdelta des Gerras im Osten liegt die Malenei, eine hügelige, stark bewaldete Region, die bis vor zweihundert Jahren noch zum Mittelreich gehörte. Nachdem der Kaiser dem Land militärisch nicht helfen konnte, sah sich der Herrscher des Landes nach neuen Verbündeten um und fand diese in den benachbarten Fürstentümern. Die Schwäche des Reiches nutzend folgte bald die Unabhängigkeit der Malenei.

Die Malenei ist ein altes Land, schon vor dem Kaiserreich lebten hier Menschen: Günstig liegende Lichtungen wurden schon vor Jahrhunderten besiedelt und wuchsen mit der Zeit zu großen freien Flächen, auf denen schließlich Städte entstanden. Magier, die die Abgeschiedenheit der Täler suchten, um ihren Studien nachzugehen, bauten hier, einmalig auf Ganthor, eine Siedlung auf, in der alle Richtungen der Magie vertreten sind. Andere Städte haben sich auf Viehzucht spezialisiert und treiben ganze Herden auf die Viehmärkte des Mittelreiches oder bestellen fruchtbare Ackerböden. Die Malenei besteht heute aus sechs einflußreichen Städten und einigen Dutzend zugehörigen Dörfern. Für die Größe des Fürstentums ist die Besiedlung dünn.

Das Haus Parping ist schon seit Generationen an der Macht, hat jedoch mit den traditionell starken Bürgermeistern der Städte zu kämpfen. Gegenwärtig neigt sich die Herrschaft des Fürsten Iolaus von Parping ihrem Ende zu. Schon sein Vater verschwendete Gelder für prunkvolle Gärten und Lustschlösser, Iolaus selbst jedoch paart diesen Hochmut noch mit Größenwahn. Ein erst wenige Jahre zurückliegender Versuch, die anderen Fürsten zu stürzen und sich selbst zum Herrscher über die gesamten Fürstentümer zu erheben, konnte vereitelt werden, ohne dass man jedoch die Absichten des Fürsten beweisen und ihn einer Bestrafung zuführen konnte.

Die Städte der Malenei